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So sparen Sie bei Ihren Heizkosten 2019-10-28T16:27:37+00:00
So sparen Sie bei Ihren Heizkosten

Heizkosten sparen: So verringern Sie Ihre Heizkosten

Beim Heizen gibt es bekanntlich verschiedene Möglichkeiten, doch eine Frage ist dabei allgegenwärtig: Wie kann möglichst kostengünstig geheizt werden? Die Höhe der Heizkosten hängt in erster Linie von der verwendeten Heizungsart ab.

Es gibt jedoch auch ein paar einfache Tipps, die jeder umsetzen kann, um die eigene Wohnung etwas günstiger warm zu halten. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Heizkosten sparen können.

Welche Heizungsart ist die Günstigste?

Geringe Heizkosten zu haben bedeutet vor allem die richtige Mischung zwischen Anschaffungs- und Betriebskosten. Wer sich eine neue Heizung für den Neubau zulegen möchte, hat mehrere Optionen zur Auswahl, die sich in ihrem Preisleistungsverhältnis deutlich unterscheiden.

Heizen mit Holz: umweltfreundlich, aber teuer in der Anschaffung

Rein an den Betriebskosten gemessen ist das Heizen mit Holz wohl eine der günstigsten Heizmethoden. Zudem ist Holz ein nachwachsender Rohstoff, was das Heizen relativ umweltfreundlich macht. Diese Heizungsart hat jedoch den Nachteil, dass regelmäßig Holz nachgelegt und die entstehende Asche ausgetragen werden muss. Auch die Anschaffung eines Holzofens gestaltet sich hier ziemlich teuer.

Fossile Brennstoffe: nicht für die Zukunft

Auch in Neubauten finden sich noch oft moderne Brennwertheizungen für Gas oder Öl, da sie weder in der Anschaffung noch im Betrieb besonders teuer sind. Allerdings unterliegt besonders Öl ständig preislichen Schwankungen, was dazu führen kann, dass der Preis rasch ansteigt. Was jedoch deutlich gegen diese Heizmethode spricht, ist, dass Öl und Gas fossile Brennstoffe sind. Somit ist ihre Verwendung umweltschädlich und bestimmt nicht zukunftsorientiert.

Günstig heizen mit Strom durch Infrarottechnologie

Infrarotheizungen sind in ihrer Anschaffung besonders günstig und verursachen keine Wartungs- und Instandhaltungskosten. Im Gegensatz zu andere Heizungsarten findet keine Luftzirkulation statt, sondern stattdessen werden Strahlen abgegeben, die den menschlichen Körper und die Gegenstände im Raum sanft erwärmen.

Die laufenden Betriebskosten sind dabei jedoch etwas höher und hängen vom individuellen Wärmebedarf und Stromanbieter ab. Wenn sie mit Ökostrom betrieben wird, ist die Infrarotheizung indes auch umweltfreundlich. Vor allem bei einem niedrigen jährlichen Wärmebedarf und einer guten Dämmung kann sich eine Infrarotheizung lohnen.

Günstige Heizung für Altbau

Durch die hohen Räume und die oftmals schlechte Dämmung ist das Heizen besonders in Altbauwohnungen oft ein leidiges Thema. Empfehlenswert ist auf jeden Fall, veraltete Heizungen durch neue zu ersetzen. Die Fenster und Türen sollten außerdem genau inspiziert werden. Auf diese Weise können undichte Fugen etwas besser abgedichtet werden, um die Isolation zu verbessern.

Tipps, um Heizkosten zu sparen

Leider passiert es allzu oft, dass beim Heizen verschwenderisch vorgegangen wird und das Geld so im wahrsten Sinne des Wortes verheizt wird. Dabei ist es gar nicht schwierig, unnötige Kosten einzusparen. Wer ein paar einfache Dinge beachtet, wird beim Heizen tatsächlich um einiges günstiger davonkommen.

Wenn sich zu viel überschüssige Luft im Heizkörper befindet, wird die Wärmeleistung vermindert und der Energieverbrauch steigt. Daher sollten die Geräte in regelmäßigen Abständen entlüftet werden. Erste Anzeichen dafür, dass es Zeit für eine Entlüftung ist, sind störende Geräusche, die der Heizkörper von sich gibt. Wenn die Radiatoren anschließend mit einem speziellen Schlüssel entlüftet werden, können die Heizkosten um bis zu 15% gesenkt werden.

Die Raumtemperatur muss nicht überall gleich sein, sondern sollte je nach Verwendungszweck an das jeweilige Zimmer angepasst werden. So muss in Schlafzimmern und Küchen beispielsweise weniger geheizt werden als in Wohnzimmern oder Bädern. Die Zimmertüren sollten außerdem nach Möglichkeit geschlossen werden, um einen Temperaturausgleich zu vermeiden.

Auch in der Nacht kann die Heizung etwas heruntergedreht werden. Wer die Temperatur in Räumen, die wenig benutzt werden um einen Grad reduziert, spart bereits durchschnittlich 6% an Heizkosten.

Programmierbare Thermostate können so eingestellt werden, dass sie die Raumtemperatur zu bestimmten Uhrzeiten automatisch erhöhen oder senken. So wird die Heizung tagsüber, wenn niemand zu Hause ist, heruntergefahren und später wieder aktiviert. Dabei können die Zeiten natürlich auch jederzeit verändert und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden.

Es mag zwar seltsam klingen, doch regelmäßiges Lüften ist ebenso wichtig für angenehme Wärme im Raum wie das Heizen. Trockene Außenluft erwärmt sich leichter als die feuchte Innenluft, wodurch effektiv Energie gespart wird. Fenster sollten vor allem im Winter nach Möglichkeit nicht gekippt werden, da so nur bestimmte Bereiche abgekühlt werden, während die Heizung dafür umso mehr leisten muss.

Stattdessen sollte täglich etwa 3-4 Mal kurz stoßgelüftet werden, um für optimale Luftzirkulation zu sorgen. Währenddessen ist es ratsam, die Heizung auszuschalten, da sie sonst während des Lüftens mehr arbeiten muss.

Wärme geht in Wohnungen vor allem durch die Fenster verloren, selbst wenn diese geschlossen sind. Geschlossene Jalousien und Rollläden verbessern die Isolation in den Räumen und sorgen so dafür, dass weniger Wärme verloren geht. Daher lohnt es sich, bei Einbruch der Dunkelheit gleich die Rollläden in allen Zimmern herunterzulassen.

Damit sich die Wärme auch optimal im Zimmer verbreiten kann, sollte darauf geachtet werden, dass die Heizkörper nicht mit Möbeln zugestellt werden. Bedecken Sie den Radiator auch nicht mit Vorhängen, Decken oder nasser Wäsche, da er nach Möglichkeit immer frei bleiben sollte.

Wenn es trotz richtigem Heizen immer noch kalt in der Wohnung ist, ist möglicherweise die Dämmung unzureichend. In diesem Fall können an Fenstern und Türen zusätzliche Dichtungen angebracht werden, um Zugluft zu vermeiden. Wenden Sie sich am besten an einen Fachmann, der Ihre Wohnung ordnungsgemäß dämmt. Dadurch wird der Komfort in der Wohnung erhöht, während die Kosten gesenkt werden.

Bei der Wahl eines Heizungssystems kommt es nicht nur darauf an, ob man in einem Alt- oder Neubau lebt, sondern auch auf die Anschaffungs- und laufenden Kosten. Während Öl und Gas im Moment noch günstig abschneiden, sind sie als fossile Brennstoffe keine Heizmethode der Zukunft. Infrarottechnologie gepaart mit Ökostrom ist hingegen auf dem Vormarsch. Wer dann noch ein paar Dinge beachtet, um nicht unnötig Energie zu verschwenden, kann bei den Heizkosten ordentlich sparen.